


(Fotos: Nina Willms/ www.creativecreations.de)
Die plattdeutsche
Musik hat eine neue Farbe bekommen - blau: Weltmusik up Platt. blau:, das sind 2
Musiker, die für 3 spielen und klingen wie 4. „Was in anderen Landstrichen
Künstlern wie BAP, Ringsgwandl oder Attwenger gelingt, das kann das Duo blau:
mit seinen Mitteln ebenso."
(Lars Fischer/ Wümme-Zeitung)
Die Musik
unterscheidet blau: von den meisten plattdeutsch singenden Gruppen. „Schon
die große Bandbreite der Instrumente zeugt von einer flexiblen Band, die mal
akustisch, mal verstärkt auftreten kann" .
(Christian Emigholz/ Weser-Kurier)
Weltmusik ist
Programm, aber das lässt sich viel besser auf Plattdeutsch sagen: Daar sünd
mennig Andeelen van Folk-Blues, Afrikaanske Rhythmen un Tex Mex bit hen to de hawaiianische Musik un
Reggaebeats bi in, un all dat verbinnt sük licht mit de Spraak van de Lann un
Lü in´d Noorden.
Die eigenen Texten
der Gruppe blau: handeln von Alltagserfahrungen zwischen Lieben und
Leiden, Lust und Last, Langeweile und Lebendigkeit, Landschaft und Lokalkolorit
und dem Los der „lüttjen Lüü". Da wird vom ewigen Beziehungsthema erzählt, von
Lügengeschichten über Butjadinger Cowboys; dass man beim Anstehen an der Kasse
immer in der falschen, weil langsameren Schlange landet, von Störenfrieden,
Moorkolonisten und Sturmfluten oder von Bremer Stadtmusikanten in der heutigen
Gesellschaft.
Live auf der Bühne
zeigt blau:, dass Plattdeutsch nicht nur Klamauk oder
Seefahrerromantik ist und Tuba nicht nur im Dixieland gespielt wird. Hier wird
gegroovt und gerockt oder auch mal ein akustisches Slidegitarrensolo
zelebriert, um ohne Schnörkel und falsche Sentimentalität zu zeigen, daß
Plattdeutsch eine lebendige Sprache und Kultur ist: „Van blau: is wat to
verwachten!"
(Carl-Heinz Dirks/ DIESEL - Dat
Oost-freeske Bladdje)